Ausflugstipp: Baruther Glashütte: 300 Jahre Handwerkstradition zum Anfassen

Read More
In der Baruther Glashütte erleben Besucher 300 Jahre Glasbläser-Tradition ©Tourismusverband Fläming
In der Baruther Glashütte erleben Besucher 300 Jahre Glasbläser-Tradition ©Tourismusverband Fläming

Museumsdorf feiert 300-jähriges Jubiläum am 7./8. Mai und eröffnet am 20. Mai mit Kulturland Brandenburg das Themenjahr rund ums Handwerk

Das Museumsdorf Baruther Glashütte, rund 50 Kilometer südlich von Berlin, feiert seine Gründung vor 300 Jahren. Besucher sind am langen Himmelfahrtswochenende vom 7. bis 8. Mai 2016 zum großen Jubiläumsfest eingeladen: mit regionalem Kunsthandwerkmarkt und Unterhaltungsprogramm – darunter Theater von den Flunkerproduktionen, Bigband-Musik von den Original Urstromtaler Musikanten und Volkstänze der Folklore Tanzgruppe Berlin-Köpenick. Eindrucksvoll gratulieren 300 Bergleute aus 22 berg- und hüttenmännischen Traditionsvereinen mit einer Bergparade sowie Musik von drei Berg- und Hüttenkapellen und dem Chor der Bergarbeiter. Kinder dürfen Glasblasen, Ponyreiten, Bogenschießen und vieles mehr. Am 8. Mai wird eine Ausstellung zu Glashütte-Orten in Deutschland eröffnet (bis 28. Mai).

Werkstätten von Schmieden und Designer

Die Baruther Glashütte pflegt seit ihrer Gründung 1716 durch den Grafen zu Solms-Baruth die Tradition der manuellen Glasfertigung, die seit 2015 zum UNESCO-geschützten immateriellen Kulturerbe zählt. Nach der deutschen Wiedervereinigung siedelten sich weitere Handwerker/innen an, die Besucher heute in ihren Werkstätten persönlich treffen können – vom Schmied bis zur Designerin. So wären wohl wenige Orte passendere Gastgeber für die Eröffnungsveranstaltung zum Themenjahr „Handwerk zwischen gestern & übermorgen“, welches Kulturland Brandenburg 2016 ausgerufen hat. Am 20. Mai von 14-19 Uhr sind Gäste aus Politik und Kultur geladen. Ausflügler sind herzlich eingeladen, mitzufeiern: bei „Jazz und Glas“ von Musikern und einer Glasmacherin, einem Konzert der Potsdamer Kammerakademie (ab 17 Uhr), einem Lichtfest mit Lampen aus farbigem Glas, wie im 18. Jahrhundert, und vielem mehr.

Am Tag der Veranstaltung fährt ein kostenloser Busshuttle zwischen dem Bahnhof Klasdorf-Glashütte und dem Museumsdorf; der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr auf: www.museumsdorf-glashuette.de, zum Themenjahr auf: www.kulturland-brandenburg.de.

Erlebbare Handwerkstradition im Fläming

Wer sich für das „Handwerk zwischen gestern & übermorgen“ interessiert, hat an vielen weiteren Orten im Fläming ebenfalls Gelegenheit, die verschiedensten Handwerkstechniken kennenzulernen und selber auszuprobieren – hier eine kleine Auswahl:

Bildhauerbahnhof Sperenberg

Das niederländische Ehepaar Ine und Wouter Spruit bietet Bildhauerkurse für Anfänger und Fortgeschrittene – unter anderem Holz- und Steinbildhauerei, Gießen in Beton oder Bronze und mehr. Ihr Atelier liegt an der Draisinenstrecke Zossen-Jänickendorf. Tel. 033703 159676, http://bildhaukurse.de

Handwerkskeller Wiesenburg

Im historischen Ortskern der Schlossstadt Wiesenburg lässt Barbara Reichmann alte Handwerkstechniken im alten Gewölbekeller wieder aufleben – interessierte Einzelpersonen und Gruppen können Spinnen, Weben, Filzen, Töpfern und mehr (wieder) erlernen. www.handwerkskeller.de

Königsblau Keramik in Schmerwitz

Der Kunstwanderweg zwischen Wiesenburg und Bad Belzig führt auch in den kleinen Ort Schmerwitz. In der hier ansässigen Töpferei mit angeschlossenem Töpfer-Café drehen sich die Gefäße auf der Töpferscheibe, werden in Handarbeit bemalt und glasiert und als originelles Gebrauchsgeschirr oder Dekorationsartikel verkauft. Tel. 033849 – 30582 www.koenigsblau-schmerwitz.de

Kunsthof Fläming

Marion Mentel gestaltet Accessoires, Figuren und Skulpturen aus Filz. Die Wolle stammt von den Schafen, die direkt auf ihrem Hof im Dorf Borne im Hohen Fläming leben. Die Künstlerin bietet regelmäßig Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Tel. 033841 – 35231 www.kunsthof-flaeming.de

Mühle Steinmeyer

Müllermeisterin Karin Steinmeyer führt in Luckenwalde einen modernen Traditionsbetrieb, der Roggen in Mehle und Schrote veredelt. Auf Mühlenführungen erklärt sie das Müllerhandwerk.

Anmeldung zu Führungen: Tel. 0175 – 8767820  www.muehle-steinmeyer.de/muehle.html

Wunder aus Holz

Constanze Vollmar fertigt verblüffend detailreiche Unikate aus Holz, vorwiegend heimische Tierarten wie Kraniche, Biber, Eichhörnchen, die Haus und Garten verschönern.

Tel. 033731 30590  www.wunder-aus-holz.de/wunderausholz.html

Tipp: Das Jubiläumsfest in Glashütte lässt sich mit dem Besuch der „Offenen Ateliers“ am 7./8. Mai verbinden, wenn Künstler und Kunsthandwerker ihre Türen für Besucher öffnen. Adressen und weitere Informationen unter: www.kulturland-brandenburg.de

 Die Reiseregion Fläming ist weit über ihre Grenzen als Wandergebiet und durch die Flaeming-Skate bekannt. Sie ist eine länder- und kreisübergreifende Reiseregion südlich von Berlin im Städtedreieck Berlin/Potsdam, Magdeburg und Leipzig. Die Reiseregion Fläming schließt die Brandenburger Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming und in Sachsen Anhalt die Landkreise Jerichower Land, Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg ein. Mit 1,2 Millionen Übernachtungen und knapp 500.000 Gästen im Jahr 2015 zählt der Fläming zu den stärksten Reiseregionen in Brandenburg. Der Tourismusverband Fläming e.V. hat seinen Sitz in der Spargelstadt Beelitz. Er ist die touristische Marketingorganisation der Reiseregion Fläming.

Diskussion zu „uni-form? Körper, Mode und Arbeit nach Maß“

Noch  bis 24. Juli 2016 gibt die als szenische Erzählung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte am Neuen Markt in Potsdam gestaltete Schau „uni-form? Körper, Mode und Arbeit nach Maß“ Einblicke in die Entwicklung vom Schneiderhandwerk über die serielle bis hin zur modernen, massenhaften Bekleidungsproduktion sowie in die Entwicklung vielfältiger Methoden zur Vermessung und Standardisierung des Körpers. Die Ausstellung fragt anhand von historischen Exponaten, künstlerischen Werken und Vermessungen am eigenen Körper nach den Maßstäben und Normen der Textil- und Modeindustrie im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Idealen, Individualität, Uniformität und Globalisierung.

Die nächste Begleitveranstaltung findet am Mittwoch, den 4. Mai 2016, um 18 Uhr, statt.

 Podiumsgespräch

„Frauen in der Textilindustrie der DDR“

Podiumsgäste:

Dr. Leonore Ansorg, Angela Maaß, Rebecca Menzel, Antje Zeiger

Moderation: Benjamin Lassiwe, Journalist

Wer ist wer ?

Dr. Leonore Ansorg, Zeithistorikerin

wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (1992 bis 2000), bei der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (2000 bis 2003), am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin (2005 bis 2008), seither Kuratorin mehrerer Ausstellungsprojekte, zahlreiche Publikationen, zuletzt erschienen: Politische Häftlinge im nationalsozialistischen Strafvollzug: Das Zuchthaus Brandenburg-Görden, Metropol-Verlag: Berlin 2015

Angela Maaß, Dipl. Textilingenieurin, Forst (Lausitz), 12 Jahre im VEB Forster Web- und Strickwaren als Gruppenleiterin der WAO (Wissenschaftliche Arbeitsorganisation),, derzeit Geschäftsführerin des Museumsvereins der Stadt Forst (Lausitz) e.V. als Träger des Brandenburgischen Textilmuseums Forst (Lausitz), in dem die Besucher Wissenswertes über die Tuchherstellung von der Faser bis zum fertigen Tuch erfahren.

Rebecca Menzel, Historikerin, Doktorandin am Institut für Zeithistorische Forschung, Autorin des Buches „Jeans in der DDR. Vom tieferen Sinn einer Freizeithose“ (Berlin, Ch. Links 2004), für das sie u.a. Akten des Modeinstituts der DDR und des ZK der SED auswertete.

Antje Zeiger, Leiterin der Museen Alte Bischofsburg mit dem Museum des Dreißigjährigen Krieges und dem Ostprignitzmuseum in Wittstock; derzeit Ausstellungsvorbereitung zur Geschichte des VE Obertrikotagenbetriebes Wittstock (wird ab Frühjahr 2018 gezeigt), wofür sie u.a. die Quartalsberichte des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR zum Obertrikotagenbetrieb systematisch gesichtet hat.

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Eintritt: frei

Die Ausstellung ist bis 18 Uhr geöffnet.

Infotelefon: 0331/62085-50

 

Großes Interesse bei Tag der offenen Tür im Landeshauptarchiv

Read More
IMG_4430

Um 10.30 uhr waren die ersten Gäste da, um 16 Uhr schlossen sich die Türen im Brandenburgischen Landeshauptachiv im Potsdamer Wissenschaftspark Golm. Bis dahin hatten sich mehr als 500 Besucher mit der Arbeit des Archivs vertraut gemacht.

Brandenburg aktuell berichtete über den Tag der offenen Tür, hier anzuschauen, ab Minute 1:20.

 

 

Amerikanischer Zürgelbaum im Park von Potsdam – Marquardt

Read More
Zürgelbaump1990261

Im Schlosspark von Marquardt gibt es einen sehr seltenen Amerikanischen Zürgelbaum. Das habe ich in dem Band „Bäume in Potsdam. Ein Begleiter durch Parks und Geschichte“ gelesen. Er steht gegenüber der Schlossterrasse. Eine Bank lädt dort zum Verweilen ein. Noch trägt der Baumexot seine Blätter. Im Winter, so zeigt es eine Abbildung in dem von Claas Fischer und Frank Gyßling verfassten Buches (terrapress-Verlag) sieht er verwunschen aus: der Stamm ist regelrecht verknotet. Das Buch ist eine wahre Fundgrube, es informiert über verschiedene seltene Bäume in Potsdam.

Schloss Marquardt

„Bäume in Potsdam. Ein Begleiter durch Parks und Geschichte“

Dieses Buch lädt ein zu einer Plauderei über Bäume in den Potsdamer Parks und Gärten – unterhaltsam, lehrreich, kurzweilig. Es sind Bäume, anhand derer die Geschichte Potsdams erzählt wird, von der ersten Besiedlung der Sumpflandschaft über die Zeit als königliche und kaiserliche Residenz bis in die Gegenwart als brandenburgische Landeshauptstadt. Begleitet wird diese Entdeckungstour von Fotos, die die Bäume in ihrer Schönheit und Kraft zeigen. Warum Potsdam, wenn es doch überall Bäume gibt? Kaum eine Stadt verkörpert die Geschichte in so vielen Facetten wie Potsdam. Namen wie Friedrich der Große, Graf Zeppelin und Karl Foerster stehen dafür. Bedeutende Gartenkünstler wie Peter Joseph Lenné und Hermann Fürst Pückler-Muskau arbeiteten jahrelang daran, die Havellandschaft in jenes „preußische Arkadien“ zu verwandeln, das seit 25 Jahren auf der UNESCO-Welterbeliste steht. Damals wurden zahlreiche einheimische und fremdländische Gehölze gepflanzt, von denen 33 besonders bemerkenswerte Individuen in diesem Buch vorgestellt werden.

Zürgelbaump1990247 - Kopie

Zum  Autoren und Fotografen

Claas Fischer versteht sich als Mittler zwischen Mensch und Natur. Nach dem Studium der Geoökologie in Potsdam und einem Studienjahr in den USA zum Thema „Frieden und globales Handeln“ sowie einer Ausbildung zum geprüften Natur- und Landschaftspfleger gründete er 2004 in Potsdam „Natürlich Stimmig“. Hier bietet er Führungen, Fachvorträge, Erlebnisprogramme und Workshops an. Seine „Ranger-Erlebnistouren“ sind kulturhistorische und naturkundliche Streifzüge durch die Potsdamer Parklandschaft. Claas Fischer wohnt mit seiner Familie in Potsdam und bewirtschaftet einen Garten, in dem er nach dem Prinzip des Waldgartens ein Arboretum aufbaut, das derzeit rund 140 unterschiedliche Gehölzarten umfasst. www.natuerlich-stimmig.de

 

Der Fotograf
Frank Gyßling, Jahrgang 1947, in Potsdam aufgewachsen, hat sich in den letzten Jahren insbesondere mit Architektur- und Landschaftsfotografie befasst. Nicht zuletzt inspiriert durch Baumführungen mit Claas Fischer, sind viele Aufnahmen von bemerkenswerten Bäumen in und um Potsdam entstanden. Darüber hinaus besuchte er auf zahlreichen Erkundungsfahrten zwischen Hamburg und Sachsen sehenswerte Landschaften und viele alte Gutsparks und Schlossgärten, stets mit dem Ziel, besonders schöne Solitäre, alte „Methusalems“, Einheimische und Exoten unter den Bäumen zu vermessen und fotografisch ins Bild zu setzen.

Claas Fischer und Frank Gyßling: Bäume in Potsdam.
Ein Begleiter durch Parks und Geschichte, Verlag terrapress, 19,80 Euro

Hinter den Kulissen: Brandenburgisches Landeshauptarchiv öffnet Samstag seine Türen

Read More
Das Archiv befindet sich im Wissenschftspark Golm der Landeshauptstadt, Foto: BLHA
Das Archiv befindet sich im Wissenschftspark Golm der Landeshauptstadt, Foto: BLHA

Tag der offenen Tür

Wo:                       im Brandenburgischen Landeshauptarchiv

Am Mühlenberg 3, 14476 Potsdam OT Golm (Wissenschaftspark Potsdam-Golm); Anfahrt

Wann:                  Samstag, 30. April 2016, 11 bis 16 Uhr

Nachdem am 1. März 2016 der Lesesaal des Brandenburgischen Landeshauptarchivs an seinem neuen Domizil im Wissenschaftspark Potsdam-Golm, Am Mühlenberg 3, 14476 Potsdam OT Golm eröffnet wurde, laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun zu einem Tag der offenen Tür ein.

Blick in den Lesesaal

Lernen Sie auf Rundgängen durch das Haus eines der modernsten Archivgebäude in der Region und darüber hinaus kennen, das

  • das Landeshauptarchiv erstmals in seiner über 65-jährigen Geschichte mit allen seinen Arbeitsbereichen an einem Standort vereint,
  • der Forschung und Öffentlichkeit attraktive und infrastrukturell gut erreichbare Nutzungsmöglichkeiten bietet und
  • das für die Unterbringung der wertvollen historischen Archivbestände erstmals eine fachgerechte Aufbewahrung und Sicherung gewährleistet, die auch Reserveflächen zur Übernahme künftigen Archivgutes in den nächsten ca. 15 Jahre bietet.

Gehen Sie auf ortsgeschichtliche Spurensuche, indem Sie Wissenswertes über die Überlieferung des Zentralen Grundbucharchivs (Hypothekenbücher, Grundbücher, Grundakten, Überlieferungsverluste durch Krieg und politische Umbrüche) sowie ergänzender Quellen zur Grundstücksdokumentation (vor allem aus den Beständen der Justizbehörden und der Kartensammlung) und zur Ortsgeschichte an Beispielen zur Stadt Potsdam und des Dorfes Golm erfahren. Gern geben die Mitarbeiter praktische Hinweise für Recherchemöglichkeiten.

Erfahren Sie in Vorträgen aus der wissenschaftlichen Arbeit der Archivare in Vorbereitung von Ausstellungen, Publikationen usw., z. B. über Urkunden und Urkundenfälschungen oder über jüdische Opfer der NS-Verfolgungs- und Vernichtungspolitik.

Das Archiv befindet sich im Wissenschftspark Golm der Landeshauptstadt, Foto: BLHA
Das Archiv befindet sich im Wissenschftspark Golm der Landeshauptstadt, Foto: BLHA

Blättern Sie auf der Bibliotheksgalerie in den neuesten Publikationen aus den Veröffentlichungsreihen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, oder recherchieren Sie selbst im Katalog nach Ihren Bücherwünschen.

Schauen Sie den Mitarbeitern in den offenen Werkstätten (Restaurierung und Verfilmung) über die Schulter, wenn sie für die dauerhaften Erhaltung des historisch bedeutsamen Archivgutes, das zu großen Teilen infolge der industriellen Papierproduktion des 19./20. Jahrhunderts in seinem physischen Bestand gefährdet stark gefährdet ist, restauratorische und konservatorische Maßnahmen vornehmen.

Vorbereitung_Siegel_gießen

Machen Sie oder Ihre Kinder/Enkel mit beim Schreiben mit Tinte und Gänsefedern, beim Gießen von Siegeln mit Wachs, beim Puzzeln mit Archivboxen, beim Basteln von „Bücherwürmern“ u.a.

Für das Catering sorgt die Firma Gaumenfreude-Havelland aus Falkensee.

Weltkriegsbombe kontrolliert gesprengt, A10 wieder freigegeben

Blindgänger bei Suche im Sacrow-Paretzer-Kanal gefunden / Munition
wurde gesprengt

Eine Weltkriegsbombe ist am Montagnachmittag im Potsdamer Ortsteil Uetz kontrolliert gesprengt worden. Die Sperrung der A10 westlicher Berliner Ring zwischen den Anschlussstellen Leest und Potsdam-Nord ist somit seit 15:35 Uhr wieder aufgehoben. Am Montagmorgen gegen 9 Uhr wurde der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg bei Arbeiten im Sacrow-Paretzer-Kanal gefunden. Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg und sein Team haben die Munition geborgen und in einem Erdloch kontrolliert gesprengt.

Die Fliegerbombe war 250 Kilogramm schwer und US-amerikanischer Bauart. Da der Zünder beschädigt war, musste die Munition vor Ort unschädlich gemacht werden. Etwa 40 Menschen im Potsdamer Ortsteil Uetz durften ihre Häuser und Erholungsgrundstücke ab 13 Uhr nicht mehr betreten, auch die A10 westlicher Berliner Ring war zeitweise ab etwa 13 Uhr gesperrt.

Die Weltkriegsbombe, die vermutlich im Jahr 1945 zur Sprengung der damaligen Brücke über den Kanal genutzt werden sollte, lag im Schlamm des Kanals. Die Sprengung erfolgte etwa 1000 Meter von Uetz entfernt. Etwa 50 Einsatzkräfte der Landeshauptstadt und der Polizei waren im Einsatz, um den Sperrkreis abzusichern.

 

 

Hier Bericht der MAZ mit wie immer sensationellen Fotos von Julian Stähle.

Brandenburger Brauereien treffen sich auf dem Luisenplatz

Read More
bierIMG_2102

Seit einem halben Jahrtausend sind die Zutaten für Bier unverändert. Das Jubiläum des Deutsches Reinheitsgebotes feiern Brandenburger Brauereien mit einem großen Fest in der Landeshauptstadt Potsdam.

Am 23. und 24. April 2016 verwandelt sich der Potsdamer Luisenplatz in den größten Biergarten des Landes Brandenburg. An den beiden Tagen zeigen kleine Brauereien ihre regionale Spezialitäten.

Zum Jubiläum des Deutschen Reinheitsgebotes wird die „Brandenburger Bierstraße“ offiziell eingeweiht. Mit der „Bierstraße“ können Besucher den Besuch in einer regionalen Brauerei mit anderen Ausflugszielen verbinden.

Infostelle/Buchung: Luisenplatz, 14467 Potsdam, www.braumanufaktur.de.

Weitere Infos von mir rund um das Bier gibt es auf

einfachraus.eu

 

Brücke B 273 eingeweiht

Read More
Bierdscn1940

Manchmal dauern Wunder eben länger.

Am Ende wurde die Brücke doch ein Erfolgsprojekt. den bauleuten sei es gedankt. Generalauftragnehmer für das Bauvorhaben war eine Arbeitsgemein-schaft der Bauunternehmung Gebr. Echterhoff GmbH & Co. KG, SAM Stahlturm- und Apparatebau Magdeburg GmbH und Oevermann Ver-kehrswegebau GmbH. Die Bauausgaben in Höhe von ca. 10,7 Mio. € trägt der Bund.

 

Bierdscn1946 IMG_2538 - Kopie IMG_2528 Bierdscn1941 BrückeP2010876 - Kopie BrückeP2010878 - Kopie

 

Brücke im Lichterglanz

Read More
Brücke über Sacrow-Paretzer-Kanal am 18.4.2016, Foto: "Alter Krug" Marquardt
Brücke über Sacrow-Paretzer-Kanal am 18.4.2016, Foto: "Alter Krug" Marquardt

Eine einzigartige Schau erlebten heute Abend die Anwohner der neuen Brücke über den Sacrow-Paretzer-Kanal an der B 273 kurz vor dem  Potsdamer Ortsteil Marquardt.

Dank an Michael und Christian Schulze, den Wirten vom „Alten Krug“ für die tollen Fotos.

 

Verführerisch: „Dolci e Gelati“ in Werder

Read More
WerderP2010990

Eines der besten Eiscafés Brandenburgs befindet sich in Werder/Havel. Es ist das Dolci e Gelati in der Torstraße 4, gleich hinter der Inselbrücke auf der linken Seite.

Wöchentlich neue Eiskreationen

Das Team der Familie Annamaria und Mario Farruggio überzeugt seit 2008 mit wöchentlich neuen Eiskreationen und einem immer freundlichen Service.  unklängst übernahm Juniorchef Carmelo das mit großer Leidenschaft geführte Geschäft.

Ständig überraschen mehr als zehn neue Eissorten in der Auslage. Wir probierten Mango, Schoko-Chilli und Erdbeere. Der Gaumen freute sich. Lecker.

Aber nicht nur das  Eis überzeugte, auch der  Service ist einzigartig. Übrigens gibt es auch laktosefreies Eis, so Mario. Alle Fruchtsorten und Sonntags gehört die Bitterschokolade dazu. Pistazieneis wird samstags angeboten.

Auch der Eismann Carmelo Spadaro und weitere Helfer gehören zum Team. Das Motto der Familie lautet denn auch. „Es gibt immer einen Ort, um glücklich zu sein.“

Italien in Werder/Havel

„Wir wollen Italien in Werder sein“, so die Botschaft von Mario Farruggio. Bella Italia in Werder, dieser seit 1900 nicht nur wegen des jährlichen Baumblütenfestes zu den Lieblingszielen der Berliner gehörenden, immer attraktiver werdenden Kleinstadt  in der Nähe von Potsdam.

Alles für Dolce vita ! Es gelingt überzeugend. Mehr als 300 Eiskreationen werden in der kleinen Eismanufaktur gezaubert.

Gläserne Manufaktur auf dem Hinterhof von „Dolci e Gelati“

Durch eine Glasscheibe schaut man in die kleine Eismanufaktur auf dem Hinterhof. Und kann sich davon überzeugen: das Eis wird täglich frisch zubereitet und Minuten später schon an die Gäste verkauft. Keine Transporte, nur der Weg über den kleinen Innenhof hinüber an die Eistheke. Gelato a kilomero zero (zu Deutsch: Null-Kilometer-Eis) nennt Patron Mario das Herstellungsverfahren.

WerderIMG_0750

Mehr als 300 verschiedene Rezepte

Grundlage für das Speiseeis sind Milch und Sahne. „Wir verwenden keine hydrierten pflanzlichen Fette oder künstliche Zusatzstoffe“, erläutert der gelernte Speiseeishersteller. Im Angebot sind auch vegane Fruchtsorbets. Garantiert laktosefrei, verspricht er. „70 Prozent unserer Gäste kommen aus Berlin“, berichtet Carmelo. Längst genießt Werders „Dolci e Gelati“ Kultstatus.

Überzeugend der Service. Wir haben nie länger als ein oder zwei Minuten gewartet. Immer sind dienstbare Geister da. Die süße Versuchung schmeckt lecker. Am meisten werden Vanille und Schokolade gekauft, erzählt uns der Chef. Chilli-Schoko steht auf Platz 15 der Hitliste. Immerhin, unser Geschmack war nicht schlecht. Für den Sommer gibt es neue Idee. Lassen wir uns also beim nächsten Besuch überraschen. Und wir wünschen uns: eine Eiskreation mit Ingwer. Auch das Whisky-Eis war lecker.

WerderP2010987

 

Whisky-Eis und Tiramisu-Eis

Eigentlich möchte man täglich vorbeikommen. Ist das Wetter kühl, dann ist Tiramisu im Angebot. An heißen Tagen steigt der Umsatz von Fruchteis, wie Granatapfel. Im Mai/Juni sind Erdbeeren aus dem Havelland die beliebteste Frucht auf und im Eis.

WerderIMG_0741

Die süße Versuchung  auf der Insel Werder

“ Dolci e Gelati“ ist nur wenige Schritte hinter der Brücke zur Inselstadt  auf der linken Seite in der Torstraße 4 zu finden. Erkennungsmerkmale sind ein Piaggio-Vespacar oder auch eine Vespa vor der Tür. Das Haus trägt das Schild „Via Roma“. Ja, man könnte für eine halbe Stunde meinen, in Italien zu sein. Das Potsdamer Stadtmagazin Event titelte dieser Tage „Ein Hauch von dolce vita in Werder“.

IMG_0746

Denn auch der verträumt wirkende kleine Innenhof erinnert mehr an die sizilianische Heimat von Marios Familie, als an das Land Brandenburg. Das Wasserrad und ein plätschernder Brunnen lassen regelrecht Urlaubsfeeling aufkommen. Arrivederci !

  • Infos zum „Dolci e Gelati“ in Werder
  • Dolci e Gelati
  • Torstr. 4, 14542 Werder an der Havel
  • Tel: (03327) 570215
  • Geöffnet tgl.: 11 – 18 Uhr, im Sommer: bis 20 Uhr
  • Internet: http://www.dolci-e-gelati.de

Was meine Facebookfreunde über „Dolce e Gelati“ und die Eiszene in Werder und Potsdam schreiben:

Jassi Ruschke: Dort gibt’s das beeeeste Eis in super Ambiente

Martha Goldmann: Es gibt nirgendwo so tolles Eis, wie im Dolci e Gelati

C Aus Werder: Schmeckt voll lecker und das bei Preisen von 1€ pro Kugel…..

Stefanie Bald Franke: Ja grad heut erst gegessen…bestes zu einem super Preis..

Uwe Dreyer: In Potsdam nicht, aber in Teltow … https://www.facebook.com/Dolci-Eis-Lounge…/…

Dolci Eis-Lounge

Christine Bredemeier: Habe bisher kein besseres Eis gegessen….Ausser Softeis ist auch lecker

Georgie Russo: Und nicht zu vergessen rechts nebenan dem Cafe Jakob gleich auch einen Besuch ab zu statten

Diana Kranz-Heidenreich: Probiere es mal bei „Die Eisfrau“ in Babelsberg. Etwas teurer, aber gut. Alles selbst gemacht.

Astrid Lücke : ist zwar kein italienisches Eis, sondern das gute alte Softeis, aber in der Wollestr. – echt lecker dort, stand zu DDR-Zeiten immer in Waldstadt II