Naturparkteller zwischen Nuthe und Nieplitz

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"Landlust Körzin“ in Körzin mit Blick auf die Ungeheuer-wiesen im Vogelschutzgebiet Nuthe-Nieplitz-NiederungWiesenblick, Foto: C. Pankoke,
"Landlust Körzin“ in Körzin mit Blick auf die Ungeheuer-wiesen im Vogelschutzgebiet Nuthe-Nieplitz-NiederungWiesenblick, Foto: C. Pankoke,

Saisonstart für regionalen Naturparkteller zwischen Nuthe und Nieplitz

Termin:                Sonntag, 29. Mai, 11 – 17 Uhr,

Naturparkteller aufgetischt: Neun ländliche Gastronomen zaubern wohlschmeckende Spezialitäten aus Brandenburg – und mindestens die Hälfte der Zutaten kommt aus dem Naturpark.

Alle „Naturparktelleranbieter“ haben Menüs mit garantierter regionaler Herkunft. Die ländlichen Häuser vereint ihre Lage in dörflicher Umgebung mit  herrlichen Naturausblicken und eigener Küche.

Am kommenden Sonntag beginnt die bis in den Herbst reichende Naturparktellersaison  mit Spargelstrudel,  frischem Salat und Kressedip, Baiser mit Himbeermousse und Waldmeistersahne, Wildkräuterpfannkuchen und mehr. Ein Naturparktellertischset informiert über den Naturpark.

Diese gastronomischen Familienbetriebe, von denen viele Partner der „Genießertouren“ (www.genießertouren.org) sind, bereiten ihre Gaumenfreuden frisch zu. „Wir verwöhnen unsere Gäste das ganze Jahr über mit regionaler Küche“ sagt Ralf Weißmann, Chef des Gasthofs zur Linde und einer der Ideengeber der Genießertouren.

Die Gastronomen mit einem Naturparkteller:

             Waldgaststätte „Zur alten Eiche in Frohnsdorf“, im Quellgebiet der  Nieplitz bei Treuenbrietzen

             „Café TE KORU“ am Kräutergarten in Liebätz, in der Nutheniederung (Radweg von Luckenwalde)

             „Landhotel Löwenbruch“ in Löwenbruch bei Ludwigsfelde mit Blick auf die Gallowayweide

             „Kräuterkate“ im NaturParkZentrum, mit den Glauer Feldern und Wildgehege in Blankensee bei Trebbin

             „Landgasthof“ Rieben, am Riebener Seenrundwanderweg

             „Landlust Körzin“ in Körzin, mit Blick auf die Ungeheuerwiesen im Vogelschutzgebiet Nuthe-Nieplitz-Niederung

             „Gasthaus Naase“ in Gröben, mit urwüchsigem Biergarten und idyllischer Umgebung

             in Wildenbruch bei Michendorf  „Hotel am Wald“ und der „Gasthof zur Linde“ mit hauseigenen Gärten.

Weitere Infos unter:  http://www.nuthe-nieplitz.naturpark.de;  http://www.naturpark-nuthe-nieplitz.de

Potsdam und Umgebung aus der Luft

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Am Samstagnachmittag mit Pilot Justus von der Flugschule „Hans Grade“ in Trebbin-Schönhagen. Mit an Bord der Robin 400 war die Kurmaus Casimir, das originelle und neugierige  Maskottchen aus dem Schloss Friedenstein in Gotha (Thüringen). Dort findet derzeit die Landesausstellung „Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa“ statt. Der possierliche Knabe wollte sich mal Schloss Sanssouci von oben anschauen.

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Fachhochschule, Nikolaikirche und Stadtschloss
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Potsdam alte neue Mitte
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Weinbergterrassen und Schloss Sanssouci
Weinbergterrassen und Schloss Sanssouci

 

 

Pfingstmontag: Mühlentag in Potsdam und Umgebung

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Seit mehr als 20 Jahren öffnen Pfingstmontag deutschlandweit Mühlen ihre Türen. Unterschiedliche Programme sind zu erleben – von fachkundigen Führungen über technische Vorführungen bis hin zu kleinen Festen an der Mühle, beispielsweise an der Bockwindmühle von Willi Schwetzke (Mühlen-Willi) in Paretz bei Potsdam oder an der Bockwindmühle in Fahrland..

Geöffnet: Bockwindmühle Fahrland – Potsdam

Zum 3. Mal beim Mühlentag dabei ist die Familie Watzke in Fahrland (einem Ortsteil von Potsdam).  Die Fahrländer Mühle, Baujahr 1785, besitzt keine Flügel mehr und ist ein restaurierungsbedürftiges Wrack.

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Hoffen auf Spenden: Familie Watzke

Paltrockmühle in Langerwisch

Die große Paltrockmühle der Familie Melior in Langerwisch (Potsdam-Mittelmark) ist weithin sichtbar – besonders wenn sich die Flügel drehen.  Jörg-Peter Melior oder sein Sohn Peter erklären gern den Besuchern das Innenleben und wie der Weg vom Korn zum Mehl funktioniert.  Die daneben stehende kleine Windmühle ist nicht ganz so alt, aber nicht weniger interessant.

Mühlen-Willi in Ketzin

Das Miniaturexemplar einer Bockwindmühle im Maßstab 1:4 wurde 1938 in Paretz bei Ketzin für den Sohn des damaligen Müllermeisters  erbaut.

Paretz

Lohnenswert auch ein Besuch in der Salvey-Mühle in Gartz/Geestow im unteren Odertal. Im Naturpark „Uckermärkische Seen“ und im Naturschutzgebiet „Stromtal“ liegt die Wassermühle Gollmitz, mittlerweile genießt die liebevoll restaurierte Mühle Kultstatus ob ihres kulturellen Freizeitangebotes.

Mühle in Werder

Mühle Werder
Mühle Werder

Noch Mitte des 19. Jahrhundert gab es in der damaligen Provinz Brandenburg  etwa 1.141 Getreide-Wassermühlen und 2.198 Getreide-Bockwindmühlen, aber auch 381 Ölmühlen und 110 Lohmühlen. Die Dampfkraft hatte zu dieser Zeit erst in 57 Mühlen Einzug gehalten. „Heute zählen wir etwas über 1.000 Einträge im Standortverzeichnis des Mühlenarchivs der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V.“ berichtet Torsten Rüdinger von der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg.

Rund 30 Mühlen arbeiten noch täglich

In Brandenburg gibt es noch 27 gewerbliche Mühlen, in denen heute noch Getreide verarbeitet wird, so u.a. in Müllrose,  Bensdorf und die Mühle Wolter in  Buchow-Karpzow (zwischen Falkenrehde und  Wustermark). Zwei von ihnen, die Obermühle in Gottsdorf und die Mühle Paulick in Müschen sind   am Mühlentag zu besichtigen. Für die nächsten Jahre wünscht sich Rüdinger, dass der Mühlentag nicht nur auf die historischen Mühlen beschränkt bleibt, sondern die gewerblichen Betriebe diesen Tag auch für sich entdecken.

Spreemühle Cottbus
Spreemühle Cottbus

Informationen zu allen am Deutschen Mühlentag geöffneten Mühlen gibt es auf  der Homepage der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V.   in der Rubrik “Mühlentag”.

Dort kann das Teilnehmerverzeichnis mit allen Informationen als Datei herunter geladen werden. Eine von der edition terra gemeinsam mit der Mühlenvereinigung herausgegebene Landkarte verzeichnet zudem einen Großteil der interessantesten Mühlen im Land.

Hier weitere Informationen zu den Mühlen in Berlin – Brandenburg.

Mehr über die Historische Mühle Sanssouci im Internet.

Mehr über die Bockwindmühle Fahrland hier.

Tag des offenen Ateliers

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In allen vierzehn Landkreisen sowie in den Städten Potsdam und Cottbus laden 750 Künstlerinnen und Künstler dazu ein, einen Blick in ihre Ateliers (rund 550) zu werfen. Darüber hinaus bietet sich auch die Möglichkeit, mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen, Arbeiten zu erwerben und sich auch selbst künstlerisch zu erproben.

Offene Ateliers in Paretz im Havelland

Bereits in der Jungsteinzeit (5.300 bis 2.100 v. Chr.) siedelten im mittleren Havellauf Menschen. Die oft einzig erhalten gebliebenen Spuren sind keramische Scherben oder sogar vollständig erhaltene Gefäße an Siedlungsplätzen oder als Grabbeigaben. Entdeckt/entdecken Sie gemeinsam mit mir jungsteinzeitliche Keramik in ästhetischen Formen und sachlichen Dekoren.

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Die Keramikerin Wienen aus Paretz schreibt in ihrer Einladung: „Freut Euch/ freuen Sie sich darüberhinaus auf die Arbeiten meiner Kolleginnen Anja Mattenklott – Tanz in den Mai (Malerin und Grafikin) in meinen Ausstellungsräumen, auf die Paretzer Idole und ihre Geschichte bei meiner Nachbarin Annette Hollmann (Künstlerin und Heilpraktikerin) sowie die Werke der Paretzer Papierrestauratorin Stefanie Schulze Buschhoff in ihren Räumlichkeiten. P.S. Kaffee und Kuchen gibt es im Garten!“

KUNST-LOOSE-TAGE im Oderbruch

Während der KUNST-LOOSE-TAGE (6.-8.5.2016) können die Besucher ebenso unterwegs sein,um Kunst dort zu erleben, wo sie gemacht wird. 32 Ateliers und Werkstätten sind im Oderbruch geöffnet. Im Wilhelmsauer Gasthaus „SO ODER SO“ gibt es einen Info Punkt. Infostelle/Buchung: Verschiedene Veranstaltungsorte, www.kulturland-brandenburg.de und www.kunst-im-oderbruch.de

 

Pfingstausflug: Auf die Trecker und Schlepper

Die Oldtimer Show 2016, das größte Oldtimer-Happening Deutschlands, findet vom 14. bis 16. Mai 2016 im MAFZ Erlebnispark Paaren/Glien statt (9 bis 18 Uhr). 200 Aussteller und rund 5.200 Privatbesitzer aus ganz Europa werden ihre klassischen Fahrzeuge und das adäquate Zubehör dafür präsentieren. Von Alfa Romeo bis Porsche und von Vespa bis Ducati werden auch in diesem Jahr wieder alle Hersteller vertreten sein.

Ausflugstipp: Baruther Glashütte: 300 Jahre Handwerkstradition zum Anfassen

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In der Baruther Glashütte erleben Besucher 300 Jahre Glasbläser-Tradition ©Tourismusverband Fläming
In der Baruther Glashütte erleben Besucher 300 Jahre Glasbläser-Tradition ©Tourismusverband Fläming

Museumsdorf feiert 300-jähriges Jubiläum am 7./8. Mai und eröffnet am 20. Mai mit Kulturland Brandenburg das Themenjahr rund ums Handwerk

Das Museumsdorf Baruther Glashütte, rund 50 Kilometer südlich von Berlin, feiert seine Gründung vor 300 Jahren. Besucher sind am langen Himmelfahrtswochenende vom 7. bis 8. Mai 2016 zum großen Jubiläumsfest eingeladen: mit regionalem Kunsthandwerkmarkt und Unterhaltungsprogramm – darunter Theater von den Flunkerproduktionen, Bigband-Musik von den Original Urstromtaler Musikanten und Volkstänze der Folklore Tanzgruppe Berlin-Köpenick. Eindrucksvoll gratulieren 300 Bergleute aus 22 berg- und hüttenmännischen Traditionsvereinen mit einer Bergparade sowie Musik von drei Berg- und Hüttenkapellen und dem Chor der Bergarbeiter. Kinder dürfen Glasblasen, Ponyreiten, Bogenschießen und vieles mehr. Am 8. Mai wird eine Ausstellung zu Glashütte-Orten in Deutschland eröffnet (bis 28. Mai).

Werkstätten von Schmieden und Designer

Die Baruther Glashütte pflegt seit ihrer Gründung 1716 durch den Grafen zu Solms-Baruth die Tradition der manuellen Glasfertigung, die seit 2015 zum UNESCO-geschützten immateriellen Kulturerbe zählt. Nach der deutschen Wiedervereinigung siedelten sich weitere Handwerker/innen an, die Besucher heute in ihren Werkstätten persönlich treffen können – vom Schmied bis zur Designerin. So wären wohl wenige Orte passendere Gastgeber für die Eröffnungsveranstaltung zum Themenjahr „Handwerk zwischen gestern & übermorgen“, welches Kulturland Brandenburg 2016 ausgerufen hat. Am 20. Mai von 14-19 Uhr sind Gäste aus Politik und Kultur geladen. Ausflügler sind herzlich eingeladen, mitzufeiern: bei „Jazz und Glas“ von Musikern und einer Glasmacherin, einem Konzert der Potsdamer Kammerakademie (ab 17 Uhr), einem Lichtfest mit Lampen aus farbigem Glas, wie im 18. Jahrhundert, und vielem mehr.

Am Tag der Veranstaltung fährt ein kostenloser Busshuttle zwischen dem Bahnhof Klasdorf-Glashütte und dem Museumsdorf; der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr auf: www.museumsdorf-glashuette.de, zum Themenjahr auf: www.kulturland-brandenburg.de.

Erlebbare Handwerkstradition im Fläming

Wer sich für das „Handwerk zwischen gestern & übermorgen“ interessiert, hat an vielen weiteren Orten im Fläming ebenfalls Gelegenheit, die verschiedensten Handwerkstechniken kennenzulernen und selber auszuprobieren – hier eine kleine Auswahl:

Bildhauerbahnhof Sperenberg

Das niederländische Ehepaar Ine und Wouter Spruit bietet Bildhauerkurse für Anfänger und Fortgeschrittene – unter anderem Holz- und Steinbildhauerei, Gießen in Beton oder Bronze und mehr. Ihr Atelier liegt an der Draisinenstrecke Zossen-Jänickendorf. Tel. 033703 159676, http://bildhaukurse.de

Handwerkskeller Wiesenburg

Im historischen Ortskern der Schlossstadt Wiesenburg lässt Barbara Reichmann alte Handwerkstechniken im alten Gewölbekeller wieder aufleben – interessierte Einzelpersonen und Gruppen können Spinnen, Weben, Filzen, Töpfern und mehr (wieder) erlernen. www.handwerkskeller.de

Königsblau Keramik in Schmerwitz

Der Kunstwanderweg zwischen Wiesenburg und Bad Belzig führt auch in den kleinen Ort Schmerwitz. In der hier ansässigen Töpferei mit angeschlossenem Töpfer-Café drehen sich die Gefäße auf der Töpferscheibe, werden in Handarbeit bemalt und glasiert und als originelles Gebrauchsgeschirr oder Dekorationsartikel verkauft. Tel. 033849 – 30582 www.koenigsblau-schmerwitz.de

Kunsthof Fläming

Marion Mentel gestaltet Accessoires, Figuren und Skulpturen aus Filz. Die Wolle stammt von den Schafen, die direkt auf ihrem Hof im Dorf Borne im Hohen Fläming leben. Die Künstlerin bietet regelmäßig Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Tel. 033841 – 35231 www.kunsthof-flaeming.de

Mühle Steinmeyer

Müllermeisterin Karin Steinmeyer führt in Luckenwalde einen modernen Traditionsbetrieb, der Roggen in Mehle und Schrote veredelt. Auf Mühlenführungen erklärt sie das Müllerhandwerk.

Anmeldung zu Führungen: Tel. 0175 – 8767820  www.muehle-steinmeyer.de/muehle.html

Wunder aus Holz

Constanze Vollmar fertigt verblüffend detailreiche Unikate aus Holz, vorwiegend heimische Tierarten wie Kraniche, Biber, Eichhörnchen, die Haus und Garten verschönern.

Tel. 033731 30590  www.wunder-aus-holz.de/wunderausholz.html

Tipp: Das Jubiläumsfest in Glashütte lässt sich mit dem Besuch der „Offenen Ateliers“ am 7./8. Mai verbinden, wenn Künstler und Kunsthandwerker ihre Türen für Besucher öffnen. Adressen und weitere Informationen unter: www.kulturland-brandenburg.de

 Die Reiseregion Fläming ist weit über ihre Grenzen als Wandergebiet und durch die Flaeming-Skate bekannt. Sie ist eine länder- und kreisübergreifende Reiseregion südlich von Berlin im Städtedreieck Berlin/Potsdam, Magdeburg und Leipzig. Die Reiseregion Fläming schließt die Brandenburger Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming und in Sachsen Anhalt die Landkreise Jerichower Land, Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg ein. Mit 1,2 Millionen Übernachtungen und knapp 500.000 Gästen im Jahr 2015 zählt der Fläming zu den stärksten Reiseregionen in Brandenburg. Der Tourismusverband Fläming e.V. hat seinen Sitz in der Spargelstadt Beelitz. Er ist die touristische Marketingorganisation der Reiseregion Fläming.

Schlossfest in Wolfshagen am 5. Mai

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Der Förderverein Schloss-Museum Wolfshagen veranstaltet wieder  das alljährliche Schlossfest. Das Fest beginnt mit einem Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Schlosskapelle.

Bermnhard von Barsewisch schreibt: §Um 15.00 Uhr gibt es ein Chorkonzert der „Singenden Orchideen“. Bernhard von Barsewisch schreibt: „Am Tag mehrfach Führungen, die jeweils angezeigt werden, auch zu der besonderen Attraktion, die wir in diesem Jahr haben, nämlich der Verkaufsausstellung von originalen Grafiken von Armin Mueller-Stahl. Wir haben im oberen Foyer unverkäufliche Unikate, im Souterrain die z. T. sehr farbenfrohen Farblithographien und Siebdrucke sowie weitere Unikate, Skizzen auf Blättern eines alten Lateinlexikons.“

Im Freien gibt es Stände mit Herzhaftem und Süßem, den großen Flohmarkt und großen Bücherbasar des Fördervereins im Zelt, Honigprodukte, die Fischräucherei, eine große Auswahl an Topfpflanzen (Der Sommer steht vor der Tür!), Textilien und wie immer das große Kuchenbüfett in den Schlossräumen.

Für warme Speisen ist das Hotel-Restaurant am Schloss geöffnet.

Diskussion zu „uni-form? Körper, Mode und Arbeit nach Maß“

Noch  bis 24. Juli 2016 gibt die als szenische Erzählung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte am Neuen Markt in Potsdam gestaltete Schau „uni-form? Körper, Mode und Arbeit nach Maß“ Einblicke in die Entwicklung vom Schneiderhandwerk über die serielle bis hin zur modernen, massenhaften Bekleidungsproduktion sowie in die Entwicklung vielfältiger Methoden zur Vermessung und Standardisierung des Körpers. Die Ausstellung fragt anhand von historischen Exponaten, künstlerischen Werken und Vermessungen am eigenen Körper nach den Maßstäben und Normen der Textil- und Modeindustrie im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Idealen, Individualität, Uniformität und Globalisierung.

Die nächste Begleitveranstaltung findet am Mittwoch, den 4. Mai 2016, um 18 Uhr, statt.

 Podiumsgespräch

„Frauen in der Textilindustrie der DDR“

Podiumsgäste:

Dr. Leonore Ansorg, Angela Maaß, Rebecca Menzel, Antje Zeiger

Moderation: Benjamin Lassiwe, Journalist

Wer ist wer ?

Dr. Leonore Ansorg, Zeithistorikerin

wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (1992 bis 2000), bei der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (2000 bis 2003), am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin (2005 bis 2008), seither Kuratorin mehrerer Ausstellungsprojekte, zahlreiche Publikationen, zuletzt erschienen: Politische Häftlinge im nationalsozialistischen Strafvollzug: Das Zuchthaus Brandenburg-Görden, Metropol-Verlag: Berlin 2015

Angela Maaß, Dipl. Textilingenieurin, Forst (Lausitz), 12 Jahre im VEB Forster Web- und Strickwaren als Gruppenleiterin der WAO (Wissenschaftliche Arbeitsorganisation),, derzeit Geschäftsführerin des Museumsvereins der Stadt Forst (Lausitz) e.V. als Träger des Brandenburgischen Textilmuseums Forst (Lausitz), in dem die Besucher Wissenswertes über die Tuchherstellung von der Faser bis zum fertigen Tuch erfahren.

Rebecca Menzel, Historikerin, Doktorandin am Institut für Zeithistorische Forschung, Autorin des Buches „Jeans in der DDR. Vom tieferen Sinn einer Freizeithose“ (Berlin, Ch. Links 2004), für das sie u.a. Akten des Modeinstituts der DDR und des ZK der SED auswertete.

Antje Zeiger, Leiterin der Museen Alte Bischofsburg mit dem Museum des Dreißigjährigen Krieges und dem Ostprignitzmuseum in Wittstock; derzeit Ausstellungsvorbereitung zur Geschichte des VE Obertrikotagenbetriebes Wittstock (wird ab Frühjahr 2018 gezeigt), wofür sie u.a. die Quartalsberichte des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR zum Obertrikotagenbetrieb systematisch gesichtet hat.

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Eintritt: frei

Die Ausstellung ist bis 18 Uhr geöffnet.

Infotelefon: 0331/62085-50

 

Großes Interesse bei Tag der offenen Tür im Landeshauptarchiv

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Um 10.30 uhr waren die ersten Gäste da, um 16 Uhr schlossen sich die Türen im Brandenburgischen Landeshauptachiv im Potsdamer Wissenschaftspark Golm. Bis dahin hatten sich mehr als 500 Besucher mit der Arbeit des Archivs vertraut gemacht.

Brandenburg aktuell berichtete über den Tag der offenen Tür, hier anzuschauen, ab Minute 1:20.