Sommersinfonie im Innenhof des Potsdamer Stadtschlosses

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Foto: Bachtage Potsdam
Foto: Bachtage Potsdam

Der Vorverkauf hat begonnen: auch wenn es draußen noch kalt und schmuddelig ist, kann man sich auf ein schönes Sommer-Highlight im Innenhof des Stadtschlosses Potsdam (Landtag Brandenburg) freuen. Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt/Oder unter der Leitung von Björn O. Wiede und die Pianistin Susanne Grützmann bereiten ein dichtes sinfonisches Programm mit spätromantischen Klängen in großer Orchesterbesetzung vor.

Samstag, 2.Juli 2016, 19.30 Uhr
Sommersinfonie im Innenhof des Stadtschlosses Potsdam (Landtag)
Werke von Edvard Grieg (Klavierkonzert a-Moll) und Antonin Dvorak (9.Sinfonie e-Moll „Aus der Neuen Welt“)

Susanne Grützmann, Klavier
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt/Oder
Dirigent: Björn O. Wiede

Karten sind an allen Vorverkaufsstellen erhältlich, online unter Facebook.com/Sommersinfonie
Ticket-Hotline 030 479 974 25

SusanneGrützmann@Bodo Müller
SusanneGrützmann@Bodo Müller

Bereits 2014 brillierte Björn O. Wiede mit der Neuen Potsdamer Hofkapelle beim 1. Konzert im Innenhof des als Landtag wiederaufgebauten Schlosses. Damit nahm er eine lange Tradition wieder auf, die 1943 ein jähes Ende fand.

Die für den 27. juni 2015 vorgesehene zweite Sommersinfonie im Innenhof des Landtagsschlosses mußte die Brandenburgische Bach-Gesellschaft wegen fehlender Fördermittel absagen. Hoffen wir, dass in diesem jahr die Finanzierung steht.

 

Peter Joseph Lenné zum 150. Todestag

Im Gegensatz zu 1989, wo es in beiden Teilen Deutschlands Ausstellungen und hochkarätige Konferehnzen gab, wird dem 150. Todestag von Peter Joseph Lenne`, dem berühmtesten Gartengestalter Preußens, in diesen Tagen eher zurückhaltend gedacht.

Gedenkfeier auf Bornstedter Friedhof

Die Landeshauptstadt Potsdam und die Katholische Pfarrgemeinde St. Peter und Paul laden gemeinsam zu einer Gedenkfeier für Peter Joseph Lenné an dessen 150. Todestag, am Samstag, 23. Januar, auf dem Bornstedter Friedhof ein. Beginn ist um 15 Uhr im Arkadengang vor der Bornstedter Kirche an der Ribbeckstraße. Bei der Feierstunde am Grab des bedeutenden preußischen Gartenarchitekten werden neben Oberbürgermeister Jann Jakobs auch Propst Klaus-Günter Müller und Prof. Dr. Matthias Wemhoff vom Pfarrgemeinderat für die Kirchengemeinde St. Peter und Paul Potsdam sprechen, deren Mitglied Lenné war, sowie ein Vertreter der Lenné-Akademie.

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Peter Joseph Lenné (1789-1866) prägte nahezu ein halbes Jahrhundert die Gartenkunst in Preußen. In Potsdam und Berlin sind seine Zeugnisse besonders zahlreich. Dabei schuf und gestaltete er nicht nur weiträumige Parkanlagen wie den Park von Sanssouci, sondern auch städtische Grünanlagen für die Naherholung der Bevölkerung. Seine Gartenschöpfungen sind für Menschen in Potsdam und Besucher aus aller Welt bis heute von großer Bedeutung. Der Gartenarchitekt war auch ein aktives Mitglied und Wohltäter der Gemeinde St. Peter und Paul. Er hat das katholische Waisenhaus, aus dem sich das St. Josefs-Krankenhaus entwickelte, mitgegründet. Auch die Entscheidung über den Bau der Kirche an der prominenten Stelle in Potsdam auf dem Bassinplatz geht wesentlich auf seine Fürsprache zurück.

Sein Grab befindet sich auf dem Bornstedter Friedhof, nicht weit entfernt vom Park Sanssouci.

Lenne`hat weit mehr als 100 Parks und Gärten gestaltet. In Petzow, dessen Park ebenfalls die Handschrift Lenne`trägt, gibt es eine Lenne`- Denkmal (wie auch im Park Sanssouci).

Berlin feiert Lenne` in Glienicke

Der Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf veranstaltet gar ein Lenne`- Jahr, Auftakt ist am Samstag eine Feierstunde im Schloss Glienicke. Der Schlosspark Glienicke wird zudem 200 Jahre alt. 1814 erwarb der spätere Staatskanzler Fürst Hardenberg das Anwesen und ließ den Garten durch Peter Joseph Lenné umgestalten. 1822 kaufte Prinz Carl von Preußen die Anlage. Der Prinz erweiterte den Park beträchtlich und fügte ihn mit den von Lenné geschaffenen Sichtbeziehungen harmonisch in die Potsdamer Kulturlandschaft ein.

Bis zu Lennés Tod im Jahr 1866 fügten sich nun Stück für Stück die einzelnen Teile der Potsdamer Umgebung zu dem großen Vorhaben zusammen: der überarbeitete Neue Garten und der umgestaltete Park von Sanssouci, die Pfaueninsel, die Schlossparks von Glienicke, Babelsberg und Sacrow, die Pfingstberganlage und der Park Lindstedt. Sein landschaftskünstlerisches Werk bildet einen wesentlichen Teil der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft, die von der Pfaueninsel bis nach Werder reicht. Beschrieben wird das Werk in dem umfangreichen Lenne`- Bestandskatalog von Dr. Harri Günther, dem Lenne`- Experten und langjährigen Gartendirektor in Sanssouci.

In Berlin ist sein Wirken unvergessen. Der Tiergarten, von Lenné zum ersten Volkspark Berlins umgestaltet, und auch der Landwehrkanal symbolisieren seinen zukunftsweisenden Einfluss auf Städtebau und -planung.

Hier geht es zur Lenne`- App.

Hier die detaillierte Übersicht zum Lenne`- Jahr in Berlin.

Marquardter wollen an den Gartenkünstler erinnern

Auch über die ab 1823 erfolgende Umgestaltung des Schlossparkes von Marquardt im Norden von Potsdam existiert eine èigenhändige Skizze von Lenne`.  Der in dem idyllische Ort am Schlänitzsee lebende  Josef Grütter fasste seine Gedanken zum Todestag von Lenne`in folgendes Gedicht. Vielleicht wird ja aus seiner Idee, zusammen mit Gartenfreunden, ein kleines Lenne`- Festival zu initiieren, im Sommer Wirklichkeit.

„Zum 150. Todestag am 23. Januar 1866 von P. J. Lenné

Peter Joseph Lenné, Gartenkünstler und Landschaftsarchitekt,
hat auch in Marquardt manch Gewächs in den Boden gesteckt.
Besonders Platanen hatten es ihm angetan,
die er drum im Park wachsen ließ nach seinem Plan.
Noch heute sehen wir die Baumriesen, imposant
wachsend am Schlänitzsee in märkischem Sand.
Mit Leidenschaft plante er verschlungene Pfade.
Ein Graus war ihm die Gerade!
Vielfalt der Büsche und Bäume,
fantasievolle Gartenträume,
die wir heute noch können genießen,
sie huldvoll uns begrüßen,
wenn wir schlendern durch des Parkes Grün,
über das hinweg im Frühjahr und Herbst Kraniche ziehn.
All das uns vor der Tür,
in unserem Revier!

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Man könnte uns beneiden darum.
Ist’s doch sogar unser Eigentum,
weil der Park nicht ist jemandes Besitz,
sondern steht unter der Allgemeinheit Schutz.
Daher wollen wir bald wieder hier und da zupfen,
was nicht in Lennés Plan steht, rupfen.
Und dann, nach eigenem Handeln und Tun
können wir genießen, wandeln und ruhn,
die Baumriesen bewundern und den Jasmin,
dessen Düfte im Frühjahr durch den Park ziehn.
Dem Gartenkünstler sei Dank auch noch nach 150 Jahren!
Wir mit Vergnügen seine Schöpfung bewahren.

Marquardt, den 20. Januar 2016
Josef Grütter

PS.: Die Arbeit im Park könnten wir so betrachten,
als ob wir sie in unserem eigenen Garten machten.“

 

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Buchtipp: Christa Hasselhorst: Peter Joseph Lenne`, Braus-Verlag,

Ausstellungstipp: ab Mai im Schloss Caputh

Meierei Potsdam: Feine Biere im historischen Bauwerk

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Während sich auf der Grünen Woche die Besuchermassen durch die vollen Hallen drängeln, um beispielsweise bei der Braumanufaktur Forsthaus Templin, Kirchers Brauhaus Drebau in der Lausitz oder der Alten Ölmühle Wittenberge, nach einem glas Frischgebrautem anstellen, kann man in der Meierei am Neuen Garten Potsdam auch im Winter dem Braumeister Jürgen Solkowski beim Bierbrauen über die Schulter schauen. Der Vorteil in der Winterszeit: der erfahrene Brauer nimmt sich Zeit, und erzählt dem Interessierten viele Details. Auch über das Reinheitsgebot, dessen 500. Jubiläum in diesem Jahr (am 23. April) begangenen wird, berichtet er.

Potsdams schönster Biergarten

Einen schöneren Platz, um Bier zu trinken, gibt es nicht in Potsdam. Die Meierei Potsdam am Jungfernsee gehört zu den Touristenattraktionen in der brandenburgischen Landeshauptstadt. 2003 eröffneten Braumeister Jürgen Solkowski und seine Frau Hannelore die Gasthausbrauerei im Neuen Garten, die seitdem immer wieder mit neuen Kreationen auf sich aufmerksam macht.

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Meierei Potsdam lag im Grenzgebiet

Der diplomierte Braumeister erweckte damit die bis zum Zweiten Weltkrieg in der Meierei betriebene Ausflugsgaststätte in Potsdam zu neuem Leben. Damals konnten gleichzeitig 1000 Gäste bewirtet werden, heute sind es knapp 500. Das Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte. Zu DDR-Zeiten verfiel das direkt am Jungfernsee gelegene Gebäude, ähnlich wie die gegenüberliegende Sacrower Heilandskirche. Denn die Meierei lag direkt im Grenzgebiet.

Milch für das Königshaus

Bei einer Brauereiführung erfährt der Besucher nicht nur Details zur Kunst der Bierherstellung. Braumeister Solkowski erzählt auch von der interessanten Baugeschichte des nach Plänen des Baumeisters Carl Gotthard Langhans um 1790 errichteten Gebäudes. Von Langhans stammt auch das Brandenburger Tor in Berlin. Preußens König Friedrich Wilhelm II. erhielt aus der damaligen Molkerei die Milch, Käse und Butter. Platz für Kühe gab es damals genug, die heutige Bertinistraße war noch nicht bebaut.

Ludwig Persius gab der Meierei ihr Aussehen

1843/1844 ließ der architekturverliebte König Friedrich Wilhelm IV. das Gebäude im Neuen Garten von Preußens Stararchitekt Ludwig Persius erweitern. Seitdem umrahmt ein Zinnenkranz das Dach und verleiht dem Gebäude seinen „normannischen“ Charakter.

Später kam der Schornstein dazu. Denn eine Dampfmaschine trieb fortan die Pumpen für die umfangreiche Bewässerungsanlage des Neuen Gartens an. Auch heute noch wird von der Meierei aus das Wasser in das Hochbassin im Belvedere auf dem Pfingstberg gepumpt. Nur bewerkstelligen das heute moderne elektrische Pumpen.

Erfahrener Braumeister

Jürgen Solkowski gehört seit Jahren zu den erfahrensten Braumeistern in Berlin. So betrieb er mit Freunden das „Luisenbräu“ am Berliner Schloss Charlottenburg ebenso wie später das Brauhaus Spandau gegenüber der Zitadelle Spandau. In der Meierei Potsdam pflegt er nun mit seinen Mitarbeitern mehrfach preisgekrönte Braukunst. Ganzjährig ist das Hausbier Meierei Hell im Ausschank. Ein vollmundiges Helles, das auch diejenigen anspricht, die kein bitteres Bier mögen.

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Berliner Weiße ist Kult

Bei der typischen Berliner Weißen nutzte Solkowski ein altes Rezept. Der Erfolg gibt ihm Recht, die Weiße wird auch ohne Zusatz von Sirup als erfrischendes Getränk angenommen. Von Mai bis September erfreuen sich die Gäste auf der Außenterrasse am obergärigen, hefetrüben Weizenbier. Ebenso gefragt ist das Potsdamer Schwarzbier mit seinem feinherben und vollmundigen Geschmack. Beliebt ist das malzbetonte Märzen, ein spritziges Rotbier. Bis zu 14 verschiedene Biersorten werden je nach Saison gebraut. Alle Bierspezialitäten kann man übrigens auch zum Mitnehmen, in der Flasche oder im Siphon, käuflich erwerben.

Preisgekrönte Biere

Die Qualität der Biere wurde bereits viermal mit dem „Goldenen Preis“ der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft für Qualitätsbiere aus Gasthausbrauerei gewürdigt. Bereits mehrfach wurde die Gasthausbrauerei auch als bestes Ausflugslokal mit dem Siegel Potsdamer Gastlichkeit ausgezeichnet.

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Deftige Hausmannskost

Die Meierei Potsdam will kein Gourmetrestaurant sein. Das betont Braumeister Solkowski immer wieder. So gibt es zum Frischgebrauten eine deftige Brauhausküche. Preußische Kartoffelsuppe mit Speck, Zwiebeln und Bockwurst, Berliner Eisbein mit Sauerkraut und Erbspüree oder das große Schweineschnitzel nach Wiener Art mit Kartoffel-Gurken-Salat werden serviert.  Auch Grillhaxe und Spare Ribs sind im Angebot.

Bester Ausblick aus der Teestube

Der Abend kann lang werden in der Meierei Potsdam. Die Gäste der Gasthausbrauerei können an rund 200 Innen – und 200 Außenplätzen alle Spezialitäten des Hauses genießen. Bei schlechtem Wetter laden rustikal ausgestattete Gaststuben auf den drei Etagen ein. Die wohl schönste Gaststube ist das Königliche Teezimmer mit seinen venezianischen Fenstern. Von da aus schweift der Blick über den Jungfernsee hinüber bis zur Sacrower Heilandskirche sowie zum Casino von Schloss Glienicke.

  • Meierei Potsdam – Informationen
  • Anfahrt: Bus ab Potsdam Hbf. Nr. 603 (Cecilienhof-Linie)
  • Parkplatz: am Schloss Cecilienhof
  • Wassertaxi: Anlegestelle Cecilienhof
  • Adresse: Gasthaus & Brauerei, Meierei im Neuen Garten Potsdam, Im Neuen Garten 10, 14469 Potsdam, Telefon: 0331/704 32 11
  • Meierei im Internet: meierei-potsdam.de
Brauereitreffen in Potsdam 2016
Brauereitreffen in Potsdam 2016

Sehenswert: Schau zum Potsdamer Handwerk

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Wer kennt nicht Bäckerei Braune mit seinen Brötchen und Kuchen. Oder die Kneipe „Zum Fass“ in der Charlottenstraße, in der es seit Jahrzehnten Pferdewurst gibt (es war ja mal eine Rossschlächterei).

Mittels einer fotografischer Gegenüberstellung von historischen und aktuellen Fotografien  (Foto von Matthias Marx) stellen sich derzeit im Café Art des Potsdam Museums am Alten Markt 15 Potsdamer Handwerksbetriebe vor. Dazu gehören Jalouisen-Müller, Gärtnerei Spillner, Rahmen-Jordan und Orgelbau Schuke sowie die Firma Hermann Köhler gegenüber dem Babelsberger Rathaus.

Diese sehenswerte kleine Schau wurde vom rührigen Förderverein des Potsdam-Museums e. V. initiiert. Unterstützt natürlich von Kulturland Brandenburg sowie allen beteiligten Betrieben.

 

Der Kalender von Peter Rogge und judith Granzow mit den eindrucksvollen Fotos der Handwerker und den lesenswerten Geschichten hängt bereits in unserem Heim.
Es lohnt hineinzuschauen in die kleine Schau. Sie gibt einen Vorgeschmack auf Kulturland 2016, das Thema lautet „Handwerk zwischen gestern und übermorgen“. Demnächst darüber dann hier mehr.

  • Info zur Ausstellung
    bis zum 14. Februar im Cafe`Art des Potsdam – Museum
  • Öffnungszeiten:
    Di, Mi, Fr 11 – 17 Uhr
    Do 11 – 19 Uhr
    Sa, So 11 – 18 Uhr
  • Eintritt: frei

Hier das Faltblatt zur Handwerkerausstellung.

Musikfestspiele Potsdam Sanssouci: Bonjour Frankreich!

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Diesen Termin sollte man sich im Kalender vormerken.
Vom 10. Bis 26. Juni 2016 finden die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci statt.
Dieses Mal geht es um Potsdam und Frankreich. Eine tolle Idee, denn Potsdam und Frankreich sind seit Jahrhunderten kulturell & geschichtlich eng miteinander verbunden: Das berühmteste Denkmal Potsdams heißt eben „Sanssouci“ und nicht „Ohne Sorgen“.

Franzosen wirkten in Potsdam

Nicht nur der Philosoph Voltaire wirkte in Potsdam, Französisch war en vogue und der renommierte Cellist Jean-Pierre Duport wurde unter dem preußischen König Friedrich Wilhelm II. Oberintendant der königlichen Kammermusik.
Zum ausgewählten Circle (Tafelrunde) von Sanssouci gehörten auch der Akademiepräsident Pierre-Louis Moreau de Maupertuis, der Aufklärer Jean-Baptiste de Boyer, Marquis d’Argens oder Julien-Offray de La Mettrie, Arzt und Philosoph.

Das Edikt von Potsdam und die Hugenotten

Bereits 1685 lockte das Edikt von Potsdam viele Hugenotten in die Stadt und schon bald etablierte sich das Französische Quartier.
Die Französische Kirche am Bassinplatz ist ein Spätwerk des Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff und gilt heute die älteste erhaltene Kirche Potsdams.

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In den königlichen Galerien, wie der Bildergalerie, sind Gemälde von Friedrichs Lieblingsmaler Antoine Watteau zu sehen und überhaupt war Friedrich der Große ein Freund Frankreichs, nicht nur des Weines Bergerac! Der aber hatte es ihm besonders angetan, wie die Schatullbücher aus dem Fundus der Schlösserstiftung beweisen.

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Die Musikwelt Frankreichs in ihrer wechselvollen Geschichte und einzigartigen Kreativität soll die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2016 beherrschen. Bonjour Frankreich!

Im vergangenen Jahr standen die Gärten im Mittelpunkt. Wer dabei war, kommt gerne wieder.

Bereits jetzt kann man Karten für das Fahrradkonzert am 12. Juni und das Abschlusskonzert am 26. Juni vor den Communs des Neuen Palais im Park von Sanssouci erwerben.
Hier ab 7.Januar das komplette Programm.

Ab Mai 2016: „Parkomanie“ in Bonn

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Foto: Weber/Stiftung Fürst-Pückler-Museum
Foto: Weber/Stiftung Fürst-Pückler-Museum

Potstausend! hätte Fürst Pückler sicher ausgerufen, könnte er seine von ihm angelegten Parks heute in voller Pracht sehen.

Die Parks von Babelsberg (Potsdam), Branitz (Cottbus) und Bad Muskau tragen die Handschrift von Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871). Der exzentrische Lebemann, passionierte Weltreisende und Literat wird heute vor allem als genialer Gartenkünstler wiederentdeckt.

Vom 14. Mai an widmet sich die Ausstellung „Parkomanie Die Gartenlandschaften des Fürsten Pückler“ in der Bundeskunsthalle Bonn dem Leben und Werk des Fürsten Pückler.

Die Gärten Europas waren schon immer Orte ausgedehnten Müßiggangs und purer Freude am Leben im Freien. Als komplexe Gesamtkunstwerke definieren sie die Schnittstelle zwischen Natur und Kultur. Diesem Ansatz folgte auch der leidenschaftliche Parkomane Hermann Fürst von Pückler-Muskau.

Vorbild war englische Gartenkunst

Seine nach englischen Vorbildern angelegten Landschaftsparks in Bad Muskau/Łęknica, Babelsberg und Branitz zählen zu den Höhepunkten europäischer Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert. Die drei Parks stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die das Leben und Werk des Fürsten Pückler nachzeichnet. Seine schillernde Biographie wird nicht zu kurz kommen. Einiges darüber wissen wir ja bereits von den Besuchen in Branitz und durch das fulminante Buch des dortigen Direktors Gert Streidt.

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Parallel dazu wird auf dem Dach der Bundeskunsthalle ein Gartenreich entstehen, dessen Gestaltungsprinzipien die Ideen Pücklers aufgreifen.

Es ist eine interdisziplinäre Ausstellung der Bundeskunsthalle in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, der Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ sowie dem Nationalen Institut für Kulturelles Erbe der Republik Polen.

Infos zu „Parkomanie“

  • Parkomanie Die Gartenlandschaften des Fürsten Pückler
  • AUSSTELLUNG UND GARTEN
  • Dauer: Mai bis 18. September 2016
  • Adresse: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
    Museumsmeile Bonn
    Friedrich-Ebert-Allee 4
    53113 Bonn
  • Tel.. +49 228 9171–200
    Mail: info@bundeskunsthalle.de
    Öffnungszeiten: Montag:geschlossen
    Dienstag und Mittwoch: 10 bis 21 Uhr
    Donnerstag bis Sonntag10 bis 19 Uhr
    Eintritt: 10, ermäßigt 6,50 Euro
    Der Dachgarten bleibt bis zur Eröffnung der Ausstellung Parkomanie. Die Gartenlandschaften des Fürsten Pückler am 13. Mai 2016 geschlossen

 

 

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„Karl IV. – Ein Kaiser in Brandenburg“

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Karl IV. Ausstellung in Potsdam

Glasmalerei, Marienkirche Frankfurt/Oder, Foto:Peter Knüvener

Auch im Land Brandenburg wird an den 700. Geburtstag Karl IV. erinnert. Aus diesem Anlass richtet das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte mit zahlreichen Partnern in Brandenburg und in Nachbarländern eine umfassende Schau über das Wirken des böhmischen Königs und deutschen Kaisers Karl IV. (1316–1378) in Brandenburg aus.

  • Karl IV. – Ein Kaiser in Brandenburg
  • Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam
  • Dauer: 16.09.2016 – 15.01.2017

Die Ausstellung soll laut HBPG den regionalen Vorbildcharakter der Verbindung zwischen Brandenburg und Böhmen für im vereinten Europa selbstverständlich gewordene Vernetzung und den Kulturaustausch über Grenzen hinweg darstellen.

Wer war dieser Karl IV.?

1373 übernahm der römisch-deutsche Kaiser Karl IV. die landesherrliche Macht über die Mark Brandenburg. Dem in Prag residierenden Monarchen, eine der prägenden Gestalten des europäischen Mittelalters, war es gelungen, Brandenburg wie auch die Niederlausitz mit dem Königreich Böhmen zu verbinden. Für Brandenburg bedeutete diese Einbettung in das Macht-, Wirtschafts- und Kulturzentrum der Böhmischen Krone und des kaiserlichen Hofes in Prag einen bedeutsamen Innovationsschub und Kulturtransfer, der in historischen Baudenkmalen, in Archivbeständen und in Museumssammlungen seinen Niederschlag gefunden hat.

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Siegel Karls IV., um 1370, Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel, Foto: Peter Knüvener

Die Ausstellung „Karl IV. – Ein Kaiser in Brandenburg“ findet im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam und an mehreren Korrespondenzorten in der Region Brandenburg statt.

Dazu sollen historische Dokumente, Sachzeugnisse und Kunstwerke in Archiven und Museen sowie Baubefunde an historischen Baudenkmalen recherchiert, erfasst und vermittelt werden, die auf den Kulturtransfer mit Böhmen verweisen.

Rathenow, um 1370/80, Foto: Peter Knüvener

Eine weibliche Heilige aus dem Schrein, „Retabel in der Stadtpfarrkirche in Rathenow, um 1370/80, Foto: Peter Knüvener

Regionale Spurensuche

Diese regionalen „Spuren“ eröffnen exemplarisch neue Einblicke in kulturelle und politische Transformationsprozesse und gestatten es, eine Kulturlandschaft zu beschreiben, die über die Grenzen der heutigen Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt hinausgreift und auch Orte bzw. historische Schauplätze in der Republik Polen und der Tschechischen Republik einschließt.K

  • Karl IV. – Ein Kaiser in Brandenburg
  • Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte zum 700. Geburtstag von Karl IV.
  • Dauer: 16.09.2016 – 15.01.2017

Hier weitere Infos zum HBPG am Neuen Markt in Potsdam.

Weitere große Ausstellungen zu Karl IV., kuratiert vom Haus der Bayerischen Geschichte, gibt es in Prag und in Nürnberg.

Hier schon einige Infos.

 

Neujahrsspaziergang auf Potsdams Pfingstberg

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Auch ein neues Jahr will bei seiner Ankunft begrüßt werden – bestenfalls an einem besonderen Ort. Dies hat sich der Förderverein Pfingstberg in Potsdam e.V. zur traditionellen Aufgabe gemacht und lädt auch am 1. Januar 2016 zum Neujahrskonzert ein.

Ab 12 Uhr spielt „Con Piacere“, ein Ensemble unter der Leitung von Dieter Bethke, am Belvedere auf dem Pfingstberg.
Continue reading „Neujahrsspaziergang auf Potsdams Pfingstberg“

Silvester bitte keine Knaller im Park

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Wegen akuter Brandgefahr für die wertvollen Kulturgüter in den Parks von Sanssouci ist es nicht gestattet, Feuerwerkskörper in den Gartenanlagen der SPSG anzuzünden. Leichtsinnig gezündete Raketen oder Irrläufer können die historischen Bauten und Gärten beschädigen und Brände verursachen.  Darauf macht die Stiftung aufmerksam. Continue reading „Silvester bitte keine Knaller im Park“

Schnelles Internet im Potsdamer Norden

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Fotos: Deutsche Telekom AG

Endlich ist es soweit. Jahrelang haben die Einwohner der nördlichen Ortsteile von Potsdam (Vorwahl 033208) auf das schnelle Internet gewartet. Mitarbeiter von Firmen sind genervt über die bislang üblichen Wartezeiten. Homeoffice entpuppte sich als Mogelpackung, weil der Aufruf von Seiten aus dem Internet ewig dauerte.
Das alles soll nun der Vergangenheit angehören. Rund 4000 Haushalte bekommen bereits zum Jahreswechsel 2015/2016 schnelleres Internet. Das kündigte die Deutsche Telekom AG heute an. Damit sind Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich.
So teilte
es Georg von Wagner, der Pressesprecher von der Deutschen Telekom AG mit.

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