Noch sind die Störche da, noch..

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Welch Schreck heute Mittag., ein leeres Nest. Sind die Störche auf dem Horst im Potsdamer Ortsteil Marquardt bereits gen Süden unterwegs ?

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Aber nein, noch sind sie da, sie haben mit den Eltern Flugübungen gemacht. Zumindest diese Nacht verbringen sie noch im heimischen Nest.

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Anfang April waren die Eltern angekommen und hatten das Nest gegenüber dem Landgasthof „Zum alten Krug“ bezogen.

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Erfahrungsgemäß sind die Störche um den 20. August wieder weg – mit ihren drei Kindern.

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Potsdams angesagtester Wohnmobilstellplatz

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Wohnmobile in Marquardt
Wohnmobile in Marquardt

Es ist die Sommerüberraschung schlechthin. Seit es nebem dem Landgasthaus „Zum alten Krug“ im Potsdamer Ortsteil Marquardt einen Wohnmobilstellplatz gibt, überschlagen sich die positiven Bewertungen im Internet förmlich. Zu finden auf der App promobil und der Webseite promobil.de.

Mittlerweile genießt der Wohnmobilstellplatz, kurz hinter dem Ortseingang von Marquardt, regelrecht Kultstatus. Innerhalb weniger Wochen erhielt der Platz 55 positive Einträge auf promobil. Soviel hat keiner der anderen Potsdamer Stellplätze.

Eine zufällige Erfolgsgeschichte

Dabei hatte alles so einfach begonnen. Im Mai wurde Michael Schulze, der zusammen mit Christian Schulze das traditionsreiche Landgasthaus führt, von einem Wohnmobilisten gefragt, ob dieser sich eine Nacht auf den Parkplatz neben dem Landgasthaus stellen darf.

Die Gastfreundschaft des Ehepaares Schulze und der Marquardter Einwohner sprach sich in bei den Fahrern der Womos und Wohnanhänger schnell herum. An manchen Abenden ist der Platz, derzeit passen je nach Größe sechs bis sieben Womos auf den Platz, voll.

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Der nahe Lenne`park, Schloss (früher einmal ein Kempinski-Hotel), und der Badestrand am Schlänitzsee sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität. Zudem gibt es eine stündliche Regiobahnverbindung (RB 21) sowie Buslinie nach Berlin bzw. Potsdam. „Besser kann man am Rand von Potsdam nicht stehen,“ so ein Internetuser. Andere Gäste loben die deftige Hausmannskost im Landgasthaus des Ehepaares Schulze.

Gratis dazu: Storchenfeierabend oberhalb des „Lavendelhofs“ gegenüber der Kirche von Marquardt.

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Flugübungen im Storchennest

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Drei Kilo und mehr Nahrung verspeisen die drei Jungstörche auf dem Storchennest gegenüber vom Landgasthof „Zum alten Krug“ in Marquardt täglich. Unermüdlich schleppen Mutter und Vater Adebar die Mäuse, Regenwürmer, Insekten und Frösche herbei. Manchmal sind auch kleine Fische oder Schlangen darunter. Die Jungstörche scheinen es irgendwie hinzukriegen, dass sie bei aller Freude über das herangeschaffte Futter nicht aus dem Nest fallen beim täglichen Verteilungskampf. Das wäre auch fatal, denn noch können sie ja nicht fliegen. Immer wieder ermuntert ein Altstorch die Jungen, dass sie mit den Flugübungen beginnen.

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Josef Grütter verfasste dazu ein Gedicht:

Bald geht’s auf große Tour!

Seht her, wie groß mein Segel schon ist.

Fast zwei Meter es sicherlich misst!

Habe es schon getestet mal kurz auf des Nestes Rand.

Mein Bruder war imponiert, klapperte: „Allerhand!

Gewiß! Mußt aber gar nicht so protzen

und vor Übermut strotzen.

Wenn ich ausfahre meine Schwingen,

werden die da unten mir ein Loblied singen

ob der großartigen gestreckten Flügel,

auf denen ich bald gen Süden segel.

 

Bis dahin sollten wir nicht so laut tönen,

als ob wir könnten uns selbst schon verwöhnen.

Lassen wir doch unsere Eltern noch etwa zwei Wochen

heranschleppen köstliche weiche Fröscheknochen

und andere Delikatessen aus dem Wiesengrund

für unseren stets hungrigen Schlund.

 

Freue ich aber auch langsam auf den großen Flug

von dem die Eltern erzählten genug.

Möchte bald selbst sehen die fremden Gefilde

und machen mir ein eigenes Bilde.

Euch da unten sei heut schon geklappert, vermeld:

Die Tage in eurem Ort sind gezählt.

Es war schön, über euch zu thronen im Nest.

Bereitet schon mal vor ein Willkommensfest!

Denn kommen im nächsten Jahr bestimmt wieder

und klappern euch neue melodische Lieder.

Marquardt, den 1. August 2016

  1. G.

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So langsam geht’s aber los ….

 

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Übung macht den Meister. Denn in 4 Wochen sind sie wieder gen Süden unterwegs – die Störche vom Marquardter Storchennest.

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Erinnern wir uns, im Jahr 2015 verließen sie den Potsdamer Ortsteil am 20. August.

2014 bereits am  17. August.

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Hier gehts zum Video

Storchennachwuchs in Marquardt

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Die Hitze hat dem Storchennachwuchs hoch oben im Horst gegenüber dem Landgasthof „Zum alten Krug“ im Potsdamer Ortsteil Marquardt nicht geschadet. Bester Blick von der Kirche aus, Richtung „Lavendelhof“ und dann nach oben sehen. Oder beim Feierabendbier im Alten Krug bei Michael und Christian Schulze.

Sie wachsen heran….

Josef Grütter, aufmerksamer Beobachter der Szenerie, reimte darauf:

  • „Ach ja, im Biergarten des Alten Krugs saßen wir noch
  • und blickten zu den Störchen hoch.
  • Zweimal kamen die Eltern angeflogen.
  • Bald sind die drei Kleinen großgezogen
  • und können reisen gen Süden auf weiten Schwingen.
  • Ein Loblied ist auf die Natur zu singen.“

Wie recht er doch hat.

So klein sahen sie am 22. Juni aus.

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Erinnern wir uns: Ende März bezog der erste der beiden Storcheneltern sein Quartier oberhalb vom „Lavendelhof“.

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Storch in Potsdam – Marquardt gelandet

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Bleibt der Storch in Marquardt ?

In Marquardt, im Norden von Potsdam, haben Michael und Christian Schulze (die Wirte vom Landgasthof „Alter Krug“) und Josef Grütter am Mittwoch (30.März) einen Storch auf dem Horst über dem Lavendelhof gesehen. Aber bleibt dieser dauerhaft ?

Gerade konnte ich Fotos machen und sah von Weitem bereits den nächsten Storch anfliegen. Wird es ein Paar ?

Josef Grütter schickte ein aktuelles Gedicht:

Hurra, hurra, der Storch ist da,

unser lieber Adebar.

Hoffentlich wird’s Nachwuchs geben,

im letzten Jahr ging das daneben.

Aus welchem Grund auch immer.

Würden gern nach Wochen sehn,

daß weitre Störche im Neste stehn.

Wie würden wir uns freuen.

 

Wünschen Adebar und Adebarin also viel Glück und Vergnügen

zunächst bis zum Eierlegen

und dann bei der Nachwuchspflege.

 

Werden uns freuen, wenn sie segeln zum Nest

mit Kröten, Insekten, Mäusen, denen sie gaben den Rest

zum Schmause den Storchenkindern.

 

Sie haben den Frühling uns gebracht,

der die Natur wieder bunter macht.

Danke Herr und Frau Storch!

 

Marquardt, den 1. April 2016

Josef Grütter

Akrobaten an der 110 KV-Leitung

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Es sind die stillen Helden unserer Zeit. Monteure der Firma EDI.SON Energietechnik aus Wustermark montieren derzeit eine neue 110 – kV-Freileitung, die am Potsdamer Ortsteil Marquardt vorbeiführt. Bei jedem Wetter sind die Akrobaten dort zu beobachten.

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Neue Leitung entlang der Bundesstraße

Der mehrjährige Kampf der Bürgerinitiative Marquardt „Freileitung raus“ war bekanntlich erfolgreich. In den nächsten Wochen wird die  über 70 Jahre alte Hochspannungsleitung aus dem Ortsbild komplett verschwinden und der Strom dann einige hundert Meter weiter östlich entlang der B 273 über die neue Trasse Richtung Geltow fließen. Die B 273 wird zu einem „Medienstrang“. Dort befindet sich bereits eine Bahnstromleitung. Die Bauarbeiten für die neue Trasse, ausgeführt von EDI.SON Energietechnik Wustermark, gehen zügig voran.

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Und die Brücke über den Sacrow-Paretzer-Kanal ?

Wie das Wasserstraßenneubaumt mitteilte, gab es Probleme mit dem Frost und Leistungen von Subuntertnehmern. Aber wohl Ende März soll die Brücke über den Sacrow- Paretz-Kanal dann auch fertig sien.

 

Banner abgebaut – 110 KV-Leitung wird verlegt

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Ein nächster Schritt auf dem fast fünf-jährigen Weg zur hochspannungsfreien Ortslage Marquardt wurde heute Mittag gegangen. Mit einem Glas Sekt stießen Einwohner des Ortes auf den Abbau des Banners an der B 273 an. Zuvor hatten Ralf Urbanski und Peter Roggenbuck kräftig Hand angelegt, um die Holzkonstruktion zu zerlegen und das Banner abzubauen. Und BI-Chef Josef Grütter blies auf der Trompete freudig „Oh happy day!“ Dazu hatte er auch allen Grund.

Neue Leitung entlang der Bundesstraße

Der Kampf der Bürgerinitiative  „Freileitung raus“ ist damit von Erfolg gekrönt. Gleich neben dem abmontierten  Banner liegt bereits der von Edis vormontierte Stahlmast für das Hilfsghestänge. Darüber wird während der Umverlegung die provisorische 110-Kilovolt-Hochspannungsleitung geführt. „Der heutige Tag zeigt, dass sich Bürgerengagement lohnt.“ sagte Dipl.-Ing. Josef Grütter, der Sprecher der BI “Freileitung raus“.

In den nächsten Monaten wird die  über 70 Jahre alte Hochspannungsleitung aus dem Ortsbild komplett verschwinden und einige hundert Meter weiter entlang der B 273 verlegt werden. Dort befindet sich bereits eine Bahnstromleitung. Die Bauarbeiten für die neue Trasse, ausgeführt von Edison Energietechnik Wustermark, haben begonnen. Continue reading „Banner abgebaut – 110 KV-Leitung wird verlegt“